Andreas Boden - Ästhetik der Ökologie | Foto: Simon Oberhofer
Tancredi Capatti - Urbane Landschaften | Foto: Dan Zoubek
Lisa Deppe - Stadtmöbel aus SSAB Zero™ | Foto: Matteo Gastel
Aleksandar Ivanovic - BugSaver | Foto: BEGA Leuchten GmbH
Leonie Eitzenberger - Grünfassaden | Foto: Werner Sobek AG und Andreas Keller, Altdorf (DE)
Thomas Romm - Regenerative Prozesse | Foto: René Notenbomer
Johann Fuchs - Biokohle | Foto: Syncraft GmbH
Fernbusterminal Wien - BURTSCHER - DURIG ZT GMBH, Rendering: ZOOM VP.AT
Joachim Kräftner - Landschaft im Zeitkontinuum | Foto: Joachim Kräftner
Andreas Voigt - Klimastein | Foto: GODELMANN GmbH & Co. KG
Andrea Redi - Regenerative urbane Systeme | Rendering: REHSA – Therapiegarten: p-run studio; KI Modifikation: AiR
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Architektur, Material und urbane Transformation

Am 21. September wird der OFROOM Material Service in der IG Architektur installiert und steht den Mitgliedern künftig vor Ort mit Materialbibliothek und digitalem Wissensmanagement-Tool kostenfrei für die Materialrecherche zur Verfügung. Zur Eröffnung laden OFROOM und IG Architektur zu einem Abend im Pecha Kucha Format: Architekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen, Konsulent*innen und Hersteller*innen stellen Realisierungen, Erkenntnisse und Materialinnovationen vor.

Im Zentrum steht diesmal die Grünplanung.

Natur und Architektur sind aufgefordert, sich zu versöhnen. Vegetation darf Fassaden, Dächer und Innenräume beleben, Retentionsräume werden Teil architektonischer Konzepte, Gärten werden zu Tiny Woods. Entsiegelung und Renaturierung werden zu neuen Aufgaben, Biodiversität soll sich auch im städtischen Raum wieder entwickeln können.

Anlass für diesen Themenschwerpunkt ist die Erweiterung des OFROOM Material Service auf die Landschaftsarchitektur und die Vorstellung dieser neu entstehenden, ebenfalls offenen Materialdatenbank.

 


Ort: IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63B, 1060 Wien
Datum: Montag, 21. September 2026
Zeit 19:00 Uhr
Anmeldungen:

Die Teilnahme ist kostenlos.


PROGRAMM:

BEGRÜSSUNG UND INTRO:
Martin Hess, IG Architektur
Christine Bärnthaler, OFROOM Material Service

 

VORTRÄGE UND THEMEN:

Andreas Boden - studio boden GmbH
Ästhetik der Ökologie
Studio Boden plant Landschaften und Grünräume als produktive Bestandteile von Architektur und Stadt. Boden, Bepflanzung und Wasser bilden ästhetische, ökologische Infrastrukturen. Biodiversität ist Entwurfsparameter.

Tancredi Capatti - capattistaubach
Urbane Landschaften
In Berlin hat ein Fuchs sein Revier im 8. Stock gefunden. Eine von der Straße aufs Dach führende Landschaft macht das möglich. Im Projekt AERA schaffen capattistaubach mit Bäumen, Vegetation und Regenwassermanagement einen öffentlichen Dachpark.

Lisa Deppe  - Vestre GmbH
Stadtmöbel aus SSAB Zero™
Stahl und Holz bestimmen das Design von Stadtmobiliar. Die Materialwahl wird zum relevanten Hebel. VESTRE verwendet für flächige, oft farbig pulverbeschichtete Stahlelemente SSAB Zero™ – mit 98 % Recyclinganteil und fossilfreier Energie.

Aleksandar Ivanovic - BEGA Leuchten GmbH
BugSaver
Bis zu 150 Insekten können an einer Straßenleuchte pro Sommernacht sterben. Die BEGA BugSaver® Technologie passt Lichtfarbe und Stärke an lichtsensible Insekten an und schafft ein Grundlicht, das hilft, Biodiversität zu erhalten.

Leonie Eitzenberger - Werner Sobek Wien ZT GmbH
Grünfassaden
Sie reduzieren die Aufheizung von Fassaden und kühlen aktiv durch Verdunstung. Wien hinkt seinen Begrünungszielen hinterher. Werner Sobek Wien zeigt Erfahrungen aus Großprojekten wie der Calwer Passage.

Thomas Romm - forschen planen bauen
Regenerative Prozesse
Die Stadt als Ökosystem braucht geschlossene Kreisläufe. Kompostierung schafft Humus, Pyrolyse Energie und Pflanzenkohle. Alte Kulturtechniken werden neu entdeckt – für fruchtbare, wasserspeichernde Böden.

Johann Fuchs - Reinthalmühle Holzverarbeitungs GmbH
Biokohle als Kohlenstoffsenke
Bei der Pyrolyse wird Biomasse unter Sauerstoffmangel verkohlt und ihr Kohlenstoff für rund 1.000 Jahre in Biokohle gebunden. Dabei entstehen nutzbare Wärme und Strom. Die Biokohle kann in Böden, Beton oder Kunststoffprodukten eingesetzt werden.

Joachim Kräftner - Kräftner Landschaftsarchitektur
Landschaft im Zeitkontinuum
Kräftner Landschaftsarchitektur entwirft Freiräume als veränderliche Systeme. Gestaltung und Ökologie werden zusammengeführt, Vegetation in ihrer zeitlichen Dimension gedacht. Der Entwurf definiert den Rahmen, in dem Landschaft geplant und entwickelt wird.

Marianne Durig und Ulrich Burtscher - Burtscher - Durig ZT GmbH
building green
In den Projekten Fernbusterminal Wien und Landesdienstleistungszentrum Salzburg sind urbane Biotope horizontal und vertikal vernetzt - mit zusammenhängenden Grünfassaden, Grünflächen, Freiräumen  und Dachbegrünungen.

Andreas Voigt - Godelmann GmbH & Co. KG
Ästhetik der Ökologie
Der Klimastein speichert Regenwasser in einem integrierten Retentionsvolumen. Das Wasser wird gefiltert und über Verdunstung zeitverzögert wieder abgegeben — und kann Plätze und Fußgängerzonen so um bis zu 12 Grad abkühlen.

Andrea Redi  - AiR architecture initiates regeneration
Regenerative urbane Systeme
In ganzheitlicher Herangehens-weise werden gesundheits-fördernde, ökologische und soziale Faktoren berücksichtigt. Gebäudehülle, Vegetation, Energie, Wasser und Material-kreisläufe werden aktiviert – das Gebäude wird zum integrativen Teil seiner Umwelt.

 

 

Weiterführende Links:

IG Architektur
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Werner Sobek AG
Thomas Romm
Reinthalmühle Holzverarbeitungs GmbH
Burtscher Durig
Kräftner Landschaftsarchitektur
Godelmann
Andrea Redi